Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at Wir bewegen die Stadt Sat, 19 Oct 2019 18:49:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 http://www.judo-vienna.at/wp-content/uploads/2019/06/Logo_LV_NEU60.png Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at 32 32 Junioren-WM: Ein 5. Platz http://www.judo-vienna.at/archive/2407 Sat, 19 Oct 2019 18:45:53 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2407 Weiterlesen . . .]]> Ohne Medaille blieben die sechs ÖJV-Judoka bei der Junioren-WM in Marrakesch. Für die einzige Platzierung sorgte der Mühlviertler Samuel Gassner als Fünfter in der Klasse bis 73 Kilo, in der Wiens einziger WM-Teilnehmer, Mathias Czizsek, in der ersten Runde ausschied. Japan ist auch im Nachwuchs das Maß aller Dinge – sechsmal Gold!

Czizsek, der heuer Bronze bei der Unter-21-EM geholt hatte, musste sich in seinem Auftakt-Kampf dem späteren WM-Zweiten Georgii Elbakiew nach 2:28 Minuten mit Ippon geschlagen geben, nachdem der Russe einen Czizsek-Angriff gekontert hatte. Weiter kam in der selben Gewichtsklasse der Oberösterreicher Gassner, der fünf Vorrundensiege feierte, sich aber im Semifinale und im Kampf um Bronze geschlagen geben musste. Dennoch ist dieser 5. Platz eine durchaus beachtliche Leistung, zu der wir herzlich gratulieren.

Einmal mehr war Japan unter den 513 Judoka aus 81 Ländern dominant. Die Töchter und Söhne Nippons holten 6 x Gold, 2 x Silber und 3 x Bronze. Dahinter Georgien (3/1/1) und Russland (1/3/0). Je einen Weltmeister stellten auch Ungarn, Brasilien, die Mongolei und Tadschikistan. Am Sonntag findet in der marokkanischen Stadt noch der Mixed-Bewerb statt, an dem zehn Nationen (ohne Österreich) teilnehmen werden.

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Öffnungszeiten Sekretariat http://www.judo-vienna.at/archive/770 Wed, 16 Oct 2019 08:41:16 +0000 http://neu.judo-vienna.at/?p=770 Öffnungszeiten Sekretariat

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28.-31.10.2019 – geschlossen

Ulla Haider, Generalsekretärin

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Mit 7:7 zur Nummer 1 http://www.judo-vienna.at/archive/2378 Sat, 12 Oct 2019 19:59:33 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2378 Weiterlesen . . .]]>

Im Finish des Grunddurchgangs der 1. Bundesliga schwächelte Meister Volksbank Galaxy Tigers. Dem 6:8 letzte Woche gegen Flachgau folgte am Samstag ein Remis daheim gegen Dynamic One. Dennoch reicht das 7:7 zur Nummer 1 im Final Four am 9. November in Gmunden. Da geht´s im Semifinale gegen Wimpassing als Neuauflage des Endkampfs 2018. Im anderen Semifinale kämpfen Flachgau und Wels, das sich doch noch für das Final Four qualifizierte. ASKÖ Reichraming muss in die 2. Bundesliga absteigen.

Tigers-Trainer Thomas Haasmann verzichtete auf Legionäre, weil Platz eins am Ende des Grunddurchgangs schon vor der letzten Runde feststand. So wurde es eine Mischung aus ganz jungen Judoka und einigen, sagen wir, routinierteren. Im ersten Durchgang lag der Meister schon mit 0:3 scheinbar aussichtslos zurück, im letzten Kampf rettete Alexander Willnauer mit einem Ippon-Sieg über Gabor Geier den Oberösterreichern noch ein Remis. Die Galaxy-Punkte machten N. Haasmann (2), S. Schneider (2), Wildner, Papoyan und Geier (je 1). Wels katapultierte sich mit dem 9:5 in Wimpassing noch ins Final Four, hingegen scheiterte Rekordmeister UJZ Mühlviertel trotz des 10:4 gegen Flachgau und ist heuer nur Zuschauer. Die Judo-Union Pinzgau rettete mit einem 13:1-Kantersieg über ASKÖ Reichraming den Klassenerhalt. Die Oberösterreicher müssen nun absteigen.

Zu den Tabellen.

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Poiger da – WM weg! http://www.judo-vienna.at/archive/2361 Sat, 12 Oct 2019 16:42:10 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2361 Weiterlesen . . .]]>
Dr. Martin POIGER, der neue Präsident des ÖJV

Dr. Martin Poiger ist neuer Präsident des ÖJV und Nachfolger des nicht mehr zur Wahl gestandenen Dr. Hans Paul Kutschera, der 14 Jahre lang den Verband geführt hatte. Der Burgenländer, bisher Stv. Technischer Direktor des ÖJV, wurde von der Generalversammlung in Wien einstimmig in seine neue Funktion gewählt. Der Präsident des Wiener Landesverbandes, Ernst Raser, ist einer von vier Vizepräsidenten. Poiger da, aber WM weg! Der Weltverband IJF hat dem ÖJV nämlich wegen fehlender Ratenzahlungen die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2021 in der Wiener Stadthalle entzogen.

Die außerordentliche Generalversammlung des ÖJV, die heute, Samstag, im Courtyard Marriott Hotel Messe in Wien stattgefunden hat, war wegen der Rücktritte des praktisch gesamten Vorstands notwendig geworden. Der alte Vorstand sah sich beim Thema “Finanzierung der WM 2021 Wien” vom geschiedenen Präsidenten nicht ausreichend informiert. Kutschera, der nicht zu der Versammlung erschien (er hätte einen Bericht abgeben sollen), wurde wegen der offenen Fragen mit großer Mehrheit nicht entlastet. Er wird über kurz oder lang dem neuen Vorstand Rede und Antwort stehen müssen.

Der Burgenländer Poiger, 42 Jahre jung, hatte als Judoka einmal den Vize-Staatsmeistertitel bei den Junioren und viermal Bronze in der Allgemeinen Klasse erkämpft. Er ist promovierter Betriebswirt, hat aber seinen erlernten Beruf zugunsten des Judosports aufgegeben. Seit sechs Jahren leitet er das Büro der Europäischen Judo-Union in Wien, das in den Räumlichkeiten des ÖJV beherbergt ist. Der Pinkafelder gilt als dynamisch, zielstrebig, aktiv und kommunikativ. Das ist genau das, was Österreichs Judosport jetzt braucht. Einen Mann, mit dem man aus dem WM-Schlamassel kommen kann. Dieses ist durch den Entzug der WM 2021 durch die IJF noch größer geworden.

In einer ÖJV-Aussendung sagt der neue Präsident: “Es war nicht der Plan, in diesem Jahr Präsident zu werden, aber die Umstände haben mich bewogen, in dieser für den ÖJV schwierigen Situation die Verantwortung gemeinsam mit einem starken Team zu übernehmen. Das Wahlergebnis macht mich stolz und ist ein schönes Zeichen, dass Judo Österreich geeint hinter diesem Team steht. Selbstverständlich ist dieser Vertrauensvorschuss auch ein Auftrag, dem wir uns mit voller Energie stellen.

Die Absage der WM hat uns alle sehr überrascht, und wir bedauern diesen Schritt der IJF sehr. Wichtigstes Ziel ist jetzt die Situation um die WM mit allen beteiligten Institution zu klären, wobei zum einen die rasche Wiederherstellung des Vertrauens des Weltverbandes in den ÖJV und zum anderen die transparente Aufarbeitung gemeinsam mit dem Sportministerium angegangen wird. Zu klären wird sein, warum mein Vorgänger als Präsident des ÖJV nicht für die ordnungsgemäße Berichterstattung an das Sportministerium gesorgt hat, und warum er nicht schon vor Ablauf der Frist um Aufschub angesucht hat.

Zweites Ziel ist die Vorbereitung unseres Olympia-Teams sicher zu stellen, weil wir als Sommersport mit guter Olympia-Vergangenheit natürlich in Tokio eine Medaille für Österreich und den ÖJV holen wollen. Wir haben ein tolles Team und wir sind sehr zuversichtlich, dass das nächstes Jahr gelingen wird.”

Im neuen Vorstand, in den auch Sabrina Filzmoser als stellvertretende Schriftführerin gewählt wurde, befindet sich mit Ernst Raser der Präsident des Wiener Landesverbandes. Raser will die WM 2021 noch nicht aufgeben und weiter um sie kämpfen (“sie wäre ein Riesenimpuls für den Judosport in Österreich”), zudem will er klare Strukturen im Leistungssport, um zukünftige sportliche Erfolge zu ermöglichen. Weitere Vizepräsidenten sind die Präsidenten aus Oberösterreich (Gerald Eidenberger), Niederösterreich (Jochen Haidvogel) und der Salzburger Hans-Peter Zopf, der den alten Vorstand “überlebt” hat. Silvia Ehrengruber bleibt Kassierin mit Stellvertreter Martin Stump, dazu ist Veronika Jakl neue Schriftführerin (mit “Sabsi” Filzmoser). Ali Gmeiner, der angesichts des Fehlens von Kutschera als dienstältester Funktionär die GV leitete, bleibt Technischer Direktor, anstelle von Poiger wurde Thomas Stückler zum neuen Stellvertreter gewählt.

Der neue ÖJV-Vorstand mit Präsident Martin Poiger (Mitte) sowie u.a. Wiens LV-Präsident Ernst Raser (rechts hinter ihm), der Vizepräsident wurde, und Sabrina Filzmoser (4. v. li.) – Foto: ÖJV

Antrittschreiben des neuen ÖJV-Präsidenten

Der neue ÖJV-Präsident Dr. Martin Poiger hat am 16. Oktober 2019 ein Schreiben an alle Vereine ausgesandt, dass durch Anklicken des unten angeführten Links downgeloadet werden kann:

Antrittsschreiben ÖJV-Präsident Poiger (4 Downloads) ]]>
Tanzer tanzte zu Silber http://www.judo-vienna.at/archive/2355 Sat, 12 Oct 2019 15:28:24 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2355 Weiterlesen . . .]]>
Katharina Tanzer mit Silber und Pokal in Tallinn, Olivia Taroncher ging leer aus, aber lächelte

Schöner Erfolg für Katharina Tanzer (Vienna Samurai) beim European-Cup in Tallinn. Die Wieberin belegte in der Klasse bis 48 Kilo den starken zweiten Platz. Bis ins Finale tanzte Kathi mit vorzeitigen Siegen, dort unterlag sie aber der Belgierin Ellen Salens schnell mit Ippon. Olivia Taroncher (ASVÖ Carnuntum) schied in der Klasse bis 52 Kilo aus.

Tanzer siegte nach einem Freilos gegen die Russin Elizaveta Stepanova mit Ippon. Im Halbfinale setzte sich die ÖJV-Judoka gegen Priscilla Morand (Mauritius) ebenfalls vorzeitig durch. Einzig im Finale musste sich Tanzer der Belgierin Salens geschlagen geben. “Katharina hat ein sehr starkes Turnier gekämpft. Der erste Kampf war ein Arbeitssieg. Die an Nummer zwei gesetzte Gegnerin aus Mauritius hat sie zunächst Waza-ari geworfen und dann per Festhalter gewonnen. Im Finale ist sie der Belgierin in eine Technik reingelaufen. Kathi ist sehr konstant, es freut mich sehr, dass sie diese Leistung zeigen konnte”, so Damen-Nationaltrainer Matthias Karnik. Nach zwei dritten Plätzen bei den Asian Open in Hongkong und den European Open in Minsk im Vorjahr ist dies nur der dritte Podestplatz von Tanzer auf dieser Ebene. 

Taroncher unterlag nach einem Freilos der Deutschen Nathalie Rouviere im Achtelfinale im Golden Score. “Olivia hatte einen harten Golden-Score-Kampf, den sie aufgrund eines Festhalters abgeben musste. Mit mehr Konsequenz hätte sie den Kampf vermutlich noch drehen können, aber man darf die deutschen Gegner nicht unterschätzen”, meinte der Coach.

Alle Ergebnisse aus Tallin findet ihr hier.

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Finale vor dem Final Four http://www.judo-vienna.at/archive/2353 Sat, 12 Oct 2019 08:32:32 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2353 Weiterlesen . . .]]> Heute, Samstag, geht die 1. Bundesliga der Männer in ihre letzte Runde des Grunddurchgangs, mit dem Heimkampf von Meister Volksbank Galaxy Tigers gegen Dynamic One (19.30, Brunnenfeldgasse 65) – die Wiener sind schon fix beim großen Showdown dabei, der am 30. November wieder in Gmunden steigt. Heute ist quasi das Finale vor dem Final Four …

Auch für die anderen drei Kämpfe der letzten Runde gilt heute um 19.30 Uhr das Kampfkommando “Hajime” – Mühlviertel muss gegen die schon fix für Gmunden qualifizierten Flachgauer, die zuletzt Meister und Vizemeister jeweils 8:6 schlugen, gewinnen. Der Sieger bei Wimpassing gegen Wels ist auch beim Final Four dabei. Und bei Pinzgau gegen ASKÖ Reichraming entscheidet sich, wer absteigen muss. Die Salzburger brauchen einen Sieg, um erstklassig zu bleiben. Neu in der 1. Bundesliga 2020 wird WAT Stadlau, der Meister der heurigen 2. Bundesliga, sein.

Aber nicht nur auf der Matte wird heute gekämpft, sondern auch in einem Seminarraum – dort hoffentlich nicht zuviel. Jedenfalls geht es in der außerordentlichen Generalversammlung des ÖJV um Neuwahlen. Diese wurden erforderlich, weil nach einer Vorstandssitzung fast der komplette Vorstand zurückgetreten ist, da man sich nach finanziellen Problemen rund um die WM 2021 in Wien nicht genügen informiert fühlte. Es gibt, soweit wir das wissen, nur einen Wahlvorschlag – der Burgenländer Dr. Martin Poiger soll neuer ÖJV-Präsident werden.

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Der Meistermacher http://www.judo-vienna.at/archive/2341 Thu, 10 Oct 2019 17:53:46 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2341 Weiterlesen . . .]]>
Die Meister von WAT Stadlau – mit ihrem Bundesliga-Trainer Gerhard Redl (ganz rechts)

Am vergangenen Wochenende hatte er Grund zum Jubeln. Gerhard Redl, der Trainer der Judoka von WAT Stadlau, hatte seine Mannschaft mit dem 11:3 über die WSG Wattens zum Titel in der 2. Bundesliga geführt. In unserer Serie “Menschen im Judo” stellen wir heute den 50-jährigen, der heuer auch die Kampfrichter-Lizenz IJF B schaffte, vor.

Menschen im Judo – Gerhard Redl

Heuer im März vollendete Gerhard Redl sein erstes halbes Jahrhundert. Das er mit Ausnahme der ersten sechs Lebensjahre häufig in Judohallen verbracht hat. Bei diversen Vereinen, u.a. Union Döbling, ehe er vor mehr als 10 Jahren zu WAT Stadlau kam. Seit 2008 ist er auch Kampfrichter. Zuerst im Land, dann auf Bundesebene und seit heuer auch mit dem begehrten IJF-B-Wappen. “Beim European Open in Posen habe ich heuer die Prüfung bestanden, darauf bin ich stolz”, sagt der 3. Dan, der beruflich als Abteilungsleiter in einem Elektrotechnikbetrieb arbeitet.

Stolz sein darf Redl aber auch auf “seine” Stadlauer. Die sich nach nur zwei Jahren in der 2. Bundesliga auch schon wieder aus dieser Liga verabschieden. Nach oben, versteht sich. Nachdem man fünf Jahre in der OÖ Landesliga mitgemacht hatte, waren die Bedürfnisse andere geworden. Und da ein Platz in der 2. Bundesliga frei geworden ist, hat man diese Chance genützt. “Im ersten Jahr sind wir Sechster geworden, heuer Meister! Jetzt wollen wir auch in der 1. Bundesliga den Klassenerhalt schaffen. Dafür sind wir optimistisch.”

Durchaus zu Recht. Denn in Stadlau tummeln sich einige Talente auf der Matte. Etwa der erst 16-jährige Adam Safer oder der nur 19-jährige Niko Herzog. Da ist zum Beispiel ein Philipp Weber mit seinen 21 Jahren schon Routinier. “Ich glaube, wir haben eine gute Mischung von jungen Talenten aus unseren eigenen Reihen und Legionären. Wir wollen an diesem fast 20 Mann starken Kader auch in der 1. Bundesliga festhalten”, sagt Redl. Der übrigens nur ein Teil des Stadlauer Erfolgskonzepts ist. “Martin Grafl als Headcoach und Frauen-Trainer und ich als Coach für die Bundesliga ergänzen uns gut.” Redl sieht in der Mannschaft einen wichtigen Bereich für das Vereinsgefüge. “Judo ist zwar ein Einzelsport, aber der soziale Aspekt spielt eine wichtige Rolle, speziell für den Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl.” Quasi: einer für alle, alle für einen …

Für die neue Saison in der 1. Bundesliga, in der es dann auch wieder ein Wiener Derby gegen die Galaxy Tigers geben wird, sucht man in Stadlau aber noch einen Sponsor. Redl: “Wir sind offen für alles” – das übrigens im wahrsten Sinn des Wortes. Die Trainings am Montag und Donnerstag (19 bis 20.45 Uhr) in der Rundhalle Lieblgasse sind für jeden Judoka offen. Nach einem guten Training und dem Abschiedsgruß “Rei” gibt´s normalerweise Applaus der Protagonisten für den “Sensei” (Trainer). Den hat sich unser Gerhard in mehrfacher Hinsicht auch “redl-ich” verdient ….

Mit voller Leidenschaft bei der Sache: Der Meistermacher von WAT Stadlau, Gerhard Redl
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Wieder Gold für Riner http://www.judo-vienna.at/archive/2336 Tue, 08 Oct 2019 21:22:07 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2336 Weiterlesen . . .]]>

Welt-Judostar Teddy Riner hat wieder ein Turnier gewonnen. Der Franzose holte sich am Dienstag den Sieg beim Grand Slam in Brasilia (Klasse über 100 Kilo). Es war der zweite Turnier-Erfolg des 10-fachen Weltmeisters nach seiner langen Verletzung. Im Finale schlug er Lokalmatador David Moura in nur 20 Sekunden mit einem Beinwurf (O-soto-gari).

Riner hatte nach eineinhalb Jahren Absenz auf der World Tour bei seinem Comeback im Juni den Grand Prix in Montreal für sich entschieden, hat dann aber auf Budapest und Zagreb verzichtet, weil er angeblich krank war. Auch die WM in Tokio ließ der Superstar aus. Aber die Olympia-Qualifikation muss auch so ein Gigant wie Teddy durchmachen, und da braucht der Franzose dringend Punkte. Deshalb ist er nach Brasilia gereist – zu einem Turnier, von dem er erwartete, dass es nicht so gut besetzt sein sollte.

Doch Riner tat sich in Brasilia anfangs sehr schwer. In Runde 1 benötigte er fast zehn (!!!) Minuten, um den Japaner Kokoro Kageura im Golden Score zu schlagen. Auch gegen den Russen Inal Tasojew musste Riner hart kämpfen und gewann “nur” mit Waza-ari. Im Semifinale gegen den frischgebackenen Weltmeister Lukas Krpalek aus Tschechien siegte Riner erst vier Sekunden vor dem Ende Ippon. Im Finale ließ der Franzose aber der Nummer 6 des IJF-Rankings, David Moura (BRA), keine Chance – Ippon nach 20 Sekunden!

Bei diesem Grand Slam-Turnier, bei dem Österreich nur durch IJF-Referee Roland Poiger vertreten war, gingen die Brasilianer (4/9/4) als große Sieger hervor. Dahinter Japan (2/0/2) und Großbritannien (1/1/2). Weitere Goldene holten Kuba, Italien, Russland, Frankreich, Portugal, Spanien und Kolumbien. 316 Judoka aus 55 Ländern hatten an diesem Grand Slam teilgenommen.

Alle Ergebnisse aus Brasilia findet ihr hier.

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Geschafft! Stadlau Meister http://www.judo-vienna.at/archive/2323 Sat, 05 Oct 2019 16:49:48 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2323 Weiterlesen . . .]]>
WAT Stadlau vs. Swarovsky Wattens im Finale der 2. Judo-Bundesliga (Foto: Ernst Raser)

Die Judoka von WAT Stadlau haben es geschafft! Mit einem klaren 11:3-Heimsieg über WSG Wattens sicherte sich die Truppe von Gerhard Redl am Samstag den Meistertitel in der 2. Bundesliga und damit den Aufstieg in die höchste Liga. Der gleichzeitige 11:3-Sieg von Union Kirchham gegen UJZ Mühlviertel II war bedeutungslos. Die Vienna Samurais hingegen belegen nach dem unglücklichen 6:8 bei Union Graz den letzten Platz.

Da war die Freude riesengroß in der Rundhalle Lieblgasse. Schon zur Halbzeit, als es 5:2 für WAT Stadlau stand, schien alles klar. Dann wurde es noch ein klarer 11:3-Triumph der Stadlauer, die in der ganzen Bundesliga-Saison ungeschlagen blieben. Sie beendeten die 2. Liga mit 12 Punkten vor den punktegleichen Kirchhamern und Union Graz (10). Die Punkte der Stadlauer machten St. Moser (2), P. Weber (2), Gusic (2), N. Herzog (2) sowie Fankhauser, Schneider und Haider (je 1).

Keinen Grund zum Jubel hatten leider die Vienna Samurai bei Union Graz. Bis 5:5 war es völlig ausgeglichen, dann machten die Steirer aber drei Siege in Serie und sicherten sich den 8:6-Sieg über die Leopodstädter, bei denen sogar Trainer Bernhard Weißsteiner mitkämpfte und in zwei Kämpfen einen Sieg errang. Samurai rutschte wieder auf den letzten Platz, weil PSV Salzburg gegen Union Leibnitz klar 10:4 gewann. Die Samuai-Punkte holten Galek (2), Öri (2) sowie Weißsteiner und Prentner (je 1). Besonders bitter: Gleich drei Mannschaften beendeten die 2. Liga mit jeweils vier Punkten …

Zu den Tabellen.

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6:8 – erste Galaxy-Pleite http://www.judo-vienna.at/archive/2316 Fri, 04 Oct 2019 20:19:01 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2316 Weiterlesen . . .]]>
Volksbank Galaxy Tigers vs. Judo UNION Flachgau (Fotos: Rudolf Eitelberger)

Zwei Tage, nachdem sie zu Wiens “Mannschaft des Jahres” gewählt wurden, mussten die Volksbank Galaxy Tigers am Freitag die erste Pleite in der 1. Bundesliga hinnehmen – 6:8 daheim gegen die Judo-Union Flachgau. Damit sind beide Teams fix fürs Final Four qualifiziert. In der 2. Bundesliga kann WAT Stadlau am Samstag (17 Uhr, Rundhalle Lieblgasse) gegen WSG Wattens den Titel holen und in die 1. Bundesliga aufsteigen.

Es war eine überraschende Schlappe der Tigers im Perchtolsdorfer Galaxy-Center. Der Titelverteidiger war ohne Legionäre angetreten und lag zur Halbzeit schon 2:5 zurück. Als man aber nach vier Siegen in Folge im zweiten Durchgang von 2:6 auf 6:6 ausglich, kam nochmals Hoffnung auf – doch die beiden letzten Kämpfe gingen an die Salzburger, die nach dem Vizemeister 2018 (Wimpassing) nun auch den Serien-Meister mit 8:6 schlugen. Im Kampf um die Final Four-Plätze wird es in der letzten Runde am kommenden Wochenende noch heiß. Während Galaxy daheim Dynamo One empfängt und Wimpassing die Judoka von Multikraft Wels, muss die Flachgau-Truppe ins Mühlviertel. Galaxy führt die Tabelle nach 7 Runden mit 12 Punkten weiter an, gefolgt von jetzt Flachgau (11) und Wimpassing (10). Aber Wels (9) und Mühlviertel (8) machen sich auch noch Hoffnungen aufs Final Four.

Ergebnisse, 1. Bundesliga, Freitag: Volksbank Galaxy Tigers (Punkte: Papoyan 2, Pum, Seiz, Köller, A. Wagner) – JU Flachgau 6:8, Pinzgau – Wels 4:10, Wimpassing – Mühlviertel 8:6. – Samstag: Sanjindo – Dynamic One.

In der 2. Bundesliga kommt es am Samstag zum großen Finale – WAT Stadlau will mit einem Heimsieg üner WSG Wattes (17 Uhr, Rundhalle Lieblgasse) den Meistertitel holen. Die Samurais kämpfen gleichzeitig bei Union Graz gegen den nach wie vor drohenden Abstieg.

Zu den Tabellen.

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